17.10.2016

Nicht nur das Netz riss.....

Eintracht Frankfurt II : SSC Bad Vilbel II 0:3(-:21,-:23,-:21)Nichts zu holen gab es im dritten Heimspiel der Oberliga-Damen der Eintracht am vergangenen Wochenende.Die Vorbereitungen auf das Spitzenspiel der noch jungen Saison zwischen der SGE und dem Mitaufsteiger SSC Bad Vilbel II hätten kaum schwieriger verlaufen können

Nicht nur das Netz riss… Eintracht Frankfurt II : SSC Bad Vilbel II  0:3(-:21,-:23,-:21)Nichts zu holen gab es im dritten Heimspiel der Oberliga-Damen der Eintracht am vergangenen Wochenende.
Die Vorbereitungen auf das Spitzenspiel der noch jungen Saison zwischen der SGE und dem Mitaufsteiger SSC Bad Vilbel II hätten kaum schwieriger verlaufen können. Wegen einer Krankheitswelle, die selbst Trainer Alex Köbler befiel, standen am montäglichen Training lediglich drei gesunde Spielerinnen zur Verfügung. Zum Mittwochstraining hatte sich das Lazarett zwar wieder gelichtet, doch bleiben mittwochs im Riedberggymnasium letztlich nur ein einstündiges Training über. „Das ist zu wenig, um in der Oberliga vernünftig vorbereitet zu sein“, so Trainer Köbler. Zu allem Überfluss verletzte sich Kapitän Franziska Döring im Vorfeld des Spiels und wurde an allen Ecken und Enden vermisst. Wir wollten mit druckvollen Aufschlägen die anfällige SSC Abwehr von Beginn unter Druck setzen- das gelang uns leider nur ansatzweise im ersten Satz. Mit unerklärlichem Verzagen agierten die Adlerträgerinnen über die gesamte Spieldauer. Das spielte den couragiert auftretenden Wetterauerinnen, die mit einem starken Fanblock in der Mainmetropole auftraten in die Karten.Der SSC setzte immer wieder erfolgreich ihre stark aufspielende Mittelangreiferin in Szene, die vom Eintrachtblock nie in den Griff bekommen wurde. Die Verunsicherung übertrug sich auf viele Aktionen in der Feldabwehr. Vilbel verstand es  Zuspielerin Lea Köhler in Abwehraktionen zu binden und dadurch das gewohnt variable Zuspiel zu verhindern. Auch Außenangreiferin Carmen Kühn konnte nicht in gewohnter Weise Akzente setzen.Das was uns auszeichnet, dass wir in der Crunchtime immer voll auf der Höhe waren, hat uns heute komplett gefehlt, so Alex Köbler.Nun gilt es schnell wieder aufzustehen, die Krone zu richten und weiter zu machen.  Es gibt bis zum nächsten Spiel am 12.11. bei der Homburger TG - mit Ex-Eintracht-Trainer Jens Völkel einiges an Zeit, um weiter an einigen aufgezeigten Schwächen zu arbeiten. Bis dahin ist der Kader auch - mit Ausnahme der Langzeitverletzten Küter und Willke, hoffentlich wieder vollzählig.Es spielten:Lea Köhler / Beatrice Drengwitz (Zuspiel), Sarah Walny/ Neri Ülkür (Diagonal), Eva Lawski / Franzi Martian (Mitte), Carmen Kühn/ Kathi Keller/Judith Schneider (Außen), Lei Tao (Libero).

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